Kontroverser kann es kaum zugehen: Die Liste 23 ehemalige Fuldaer Juden, deren Name mit „C“ beginnt, umfasst sowohl den ultrakonservativen Provinzialrabbiner Cahn als auch die Czernys, die im linkszionistischen „Blau-Weiss“ verankert waren.

Hier treffen zwei Welten aufeinander, die im realen Leben wenig Berührungspunkte hatte: Auf der einen Seite die durch das ländliche Leben traditionell geprägte Mehrhei der Gemeinde, auf der anderen Seite jene, die ihre Zukunft in einem eigenen Land, dem damaligen Palästina sahen, der Brith Ha’olim.

Und doch waren die Etablierten froh darüber, dass jemand die Kinder derer, die nach dem Ersten Weltkrieg aus Polen und Russland kamen und die man „Ostjuden“ nannte, aufsammelte und ihnen einen Rahmen gab.

Die Seiten

  • von Cahn bis Czerny
  • von Dannenbaum bis Drucker
  • von Eberhardt bis Ettinger
  • von Falk bis Fulda

sind unter dem Menupunkt Juden in Fulda zu finden.

Advertisements